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Bildung

Junge Landschaftsgärtner arbeiten im Ausland 

Tipps und Adressen für die Planung des Aufenthalts

  • Wer träumt nicht davon, einmal im Leben irgendwo, am besten am anderen Ende der Welt, seinen persönlichen und beruflichen Horizont zu erweitern. Die Möglichkeiten und Chancen, diesen Traum zu realisieren, sind vielfältig. Verschiedene Organisationen bieten dazu ihre Hilfe, gute Tipps und wichtige Informationen an. Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ) bietet zum Thema "Arbeiten im Ausland" ihre gleichnamige Broschüre an. Sie kostet 3,50 Euro (plus 1,45 Euro Porto) und informiert allgemein über Probleme und Fragen zum Auslandsaufenthalt. Darüber hinaus haben die Junggärtner so genannte Länderblätter im Programm, mit detaillierten Informationen zu Neuseeland, Großbritannien, USA, Australien, Kanada, Frankreich und der Schweiz. Darin finden Interessierte alles zu den Themen Einreise- und Aufenthaltsgenehmigungen, ferner Anschriften von Betrieben und ehemaligen Praktikanten sowie Literaturhinweise zum Land. Die Länderblätter kosten jeweils fünf Euro für Mitglieder und acht Euro für Nichtmitglieder.
    Die Länderblätter können bei der AdJ direkt bestellt werden, Gießener Str. 47, 35305 Grünberg. oder im Internet unter http://www.junggaertner.de/ . Darüber hinaus bieten die Junggärtner Seminare zur Vorbereitung eines Auslandsaufenthaltes an. Terminanfragen bitte direkt bei der AdJ, Telefon 06401 / 910179, Telefax 06401 / 910178, E-mail: info@junggaertner.de
  • Die ELCA, Gemeinschaft des europäischen Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus, fördert seit vielen Jahren den europäischen Austausch von jungen Landschaftsgärtnern und Landschaftsgärtnerinnen. Durch Umfragen unter den Mitgliedsbetrieben ermittelt die ELCA Unternehmen, die bereit sind, junge Landschaftsgärtner aus dem Ausland für einen gewissen Zeitraum zu beschäftigen. Die ELCA kann dadurch jährlich etwa 100 Praktikantenplätze im Ausland zur Verfügung stellen. Nach abgeschlossener Ausbildung erhalten junge Landschaftsgärtner die Chance, ihre berufliche Erfahrung und Weiterbildung im europäischen Ausland fortzusetzen. Die Liste der Praktikantenplätze können Interessenten direkt beim ELCA-Sekretariat anfordern: Alexander-von Humboldt-Str. 4, 53604 Bad Honnef, Telefon 02224 / 7707-20, Telefax 02224 / 7707-77, E-mail: info@eu-landscapers.org ; Internet: http://www.eu-landscapers.org/ . Dort gibt's auch den Download der Betriebsliste, wer international Praktikumsplätze anbietet [56 KB].
  • Stipendien für junge Berufstätige - auch in den grünen Berufen - vergibt die Stiftung für Begabtenförderung der Deutschen Landwirtschaft. Die berufsbezogenenWeiterbildungsmaßnahmen, Praktika im In- und Ausland sowie eingereichte Projekte, für die Stipendien vergeben werden, überprüft der Vorstand der Stiftung regelmäßig auf Inhalte und Qualität. Bewerbungen von jungen Berufstätigen können bis Ende Oktober eines Jahres eingereicht werden. Informationen dazu gibt es unter http://www.stiftung-begabtenfoerderung-agrar.de .

  • Praktikum in England - Hampshire 
    Arnd Meyers, Inhaber eines GaLaBau-Mitglied-Unternehmens in Krefeld, ist begeistert. Die "Sir Harold Hillier Gardens" bieten laufend Praktikanten hervorragende Arbeitsmöglichkeiten. "Dieser Park ist so klasse, da lernt man etwas fürs Leben. Und die Menschen dort sind echt liebenswert und sehr hilfsbereit." Sir Harold Hillier Gardens, Jermyns Lane, Ampfield, Romsey, Hampshire SO51 0QA, England, United Kingdom, findet man im Internet beschrieben unter http://www.hilliergardens.or.uk/ . Das Praktikum findet auch deutschsprachig statt, für Übernachtungsmöglichkeit ist gesorgt.
    Wer Interesse hat meldet sich bitte bei Franziska Clifton, Head Gardener, per Post (s.o.) oder Telefon: (0044) 17 94 36 84 05, Telefax (0044) 17 94 36 80 27, E-Mail: fran.clifton@hants.gov.uk.

  • Wer sich speziell für einen Arbeitsaufenthalt in der Schweiz interessiert, dem hilft unter Umständen die Arban Personalvermittlung weiter. Sie sitzt in Wabern/Bern und hat sich auf die Vermittlung von Gartenbaufachleuten in die Schweiz spezialisiert. Der Service ist kostenfrei für Kandidaten, Die Personalvermittlung wählt interessante junge Gärtner aus und bittet sie zum Vorstellungsgespräch in die Schweiz. Interessenten können sich direkt melden bei der Arban Personal AG, Eichholzstr. 4, CH-3084 Wabern/Bern, Telefondurchwahl von Deutschland 0041/319 604747, E-mail info@arban.ch, Internet http://www.arban.ch/ .

  • Auslandspraktika im Bereich Gartenbau bietet auch der Deutsche Bauernverband in zahlreichen Ländern an. In Europa reichen die guten Kontakte nach England und Wales, Finnland, Frankreich, Niederlande, Österreich, Schweden und in die Schweiz. Interessant sind auch die Angebote für Neuseeland und Japan. In den USA arbeitet der Bauernverband mit verschiedenen amerikanischen Partnerorganisation zusammen und kann ein umfangreiches Angebot mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten bieten. Nähere Informationen dazu findet man auf der Internetseite des Deutschen Bauernverbandes http://www.bauernverband.de/ oder beim Deutschen Bauernverband direkt, Godesberger Allee 142 - 148, 53175 Bonn, Telefax 0228 7 81982-05. Zuständig für den internationalen Praktikantenaustausch sind Sandra Hoffmann, Telefon 0228 / 81982-99, Wanda Pierini, Telefon 0228 / 91982-00, und Antje Bauch, Telefon 0228 / 81982-12. E-.mail: dbv-praktika-international@bauernverband.de
  • Die Bundesagentur für Arbeit hilft Auszubildenden beim Auslandspraktikum
    http://www.ba-auslandsvermittlung.de/ 

  • Ohne Planung geht gar nichts 
    Auslandspraktika werden immer beliebter - gute Sprachkenntnisse sind Voraussetzung Ein Praktikum im Ausland ist für viele junge Leute eine gute Möglichkeit, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. "In den meisten europäischen Ländern ist beispielsweise ein Praktikum nur im Rahmen von Studium und Ausbildung an einer beruflichen Schule möglich", erklärt Pieper. Soll ein solches Praktikum nach dem Studium oder der Ausbildung stattfinden, geht man in einer ganzen Reihe von Ländern davon aus, dass es sich nicht um ein Praktikum handelt, sondern um ein befristetes Arbeitsverhältnis. "Um missverständliche Deutungen bei Bewerbungen im Ausland zu vermeiden, sollten die Interessenten den Begriff Praktikum nicht für alle Formen von Auslandsaufenthalten verwenden", sagt Regina Schmieg, Beraterin bei Eurodesk in Bonn, dem euroäischen Jugendinformationswerk, das beim Internationalen Jugendaustausch- und Besucherdienst der Bundesrepublik (IJAB) angesiedelt ist. Unabdingbare Voraussetzung für ein sinnvolles Praktikum im Ausland sei stets, dass der Interessent gute Sprachkenntnisse mitbringt.
    Es wird beispielsweise empfohlen, in Bewerbungsanschreiben an US-Firmen darauf hinzuweisen, dass sämtliche Formalitäten wie Versicherungen und Visa selbstständig erledigt werden. Um keine böse Überraschung zu erleben, sollten die Interessenten die Finanzierung gut durchrechnen. "Die jungen Leute müssen sich darüber im Klaren sein, dass ein Praktikum Geld kostet. Eine Bezahlung ist leider eher die Ausnahme", sagt Pieper.
    Infos: "Wege ins Auslandspraktikum" heißt eine unter vielen von der Arbeitsagentur und IJAB herausgegebene Broschüre, die einen guten Überblick verschafft [IJAB, Heussallee 30, 53113 Bonn, E-Mail: info(at)ijab.de]
    Weitere Internetquellen: http://www.ijab.de/und http://www.eurodesk.de/

  • Auf der Walz
    Zehntausende von angehenden Akademikern verbringen jedes Jahr einen Teil ihres Studiums im Ausland. Obwohl ihre Zahl höher ist als die der Studenten, ist dagegen eine Lehrzeit im Ausland unter Mauerern, Köchen oder Kaufleuten noch wenig verbreitet. Dabei liegen die Vorteile eines Blicks über die Landesgrenzen auf der Hand.
    "Im Ausland kann man Einblick in andere Arbeitstechniken gewinnen, aber auch die Mentalität und Sprache eines Landes kennen lernen", sagt Sonja Brunner, Referentin für berufliche Bildung beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Davon profitierten auch die Betriebe. Beschäftigte kleinerer Firmen müssen die Organisation wegen fehlender Auslandsfilialen weitgehend selbst in die Hand nehmen. Dabei können sie auf Förderungsmöglichkeiten von rund 170 Programmen von mehr als 60 gemeinnützigen Anbietern zurück greifen, so Kuni Richter von der Informations- und Beratungsstelle zur beruflichen Weiterbildung im Ausland (IBS) in Köln. Hinzu kommen Richter zufolge kostenpflichtige Angebote privat-wirtschaftlicher Initiativen. Mancher nehme den Abschluss der Lehre zum Anlass, um Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Informationen im Internet:
    http://www.sequa.de/ und http://www.giz.de.