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Fachagrarwirt/in

Eine Fortbildung für Spezialisten.

Mit einer kurzen Fortbildungszeit von 6 Monaten kann man sich die Spezialisierung des Fachagrarwirts beurkunden lassen. Fachagrarwirte gibt's in verschiedenen Bereichen und diese Spezialisten sind in jedem Unternehmen gesucht.

Fachagrarwirt Baumpflege und Baumsanierung

Mit dem zunehmenden Umweltbewusstsein spielt die Erhaltung des Grüns und insbesondere der Gehölze in Außenanlagen und bei Raumbegrünung eine wichtige Rolle. Weitere Bedeutung erhält der Bereich Baumpflege durch den alten Alleenbestand. Diese Entwicklung erfordert einen Spezialisten, der in der Lage ist, alle den Baum und sein Umfeld betreffenden Faktoren abzuschätzen und entsprechende Sanierungsarbeiten einleiten zu können.

Aufgaben

  • Erfassung von Baumschäden, Erkennung der Schadensursachen, Beurteilung der Sanierungswürdigkeit und -möglichkeit sowie Kalkulation

  • Vorbereitung und Einrichtung von Baustellen, Disposition der für die Baumpflege und -sanierung benötigten Betriebsmittel, Maschinen und Geräte

  • Durchführung von Pflege- und Sanierungsmaßnahmen am Baum und im Baumumfeld unter Berücksichtigung von Verkehrssicherung sowie Arbeitsschutz und Unfallverhütung

  • Abwicklung von Baustellen nach kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten

Zulassungsvoraussetzungen

  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung im anerkannten Ausbildungsberuf Gärtner und danach eine mindestens dreijährige Berufspraxis in Baumschulen oder in Betrieben des Garten- und Landschaftsbaues ... im wesentlichem Waldbauanteil

oder

  • eine mindestens fünfjähirge Tätigkeit in Betrieben des Gartenbaues und eine mindestens dreijährige Berufspraxis in Baumschulen oder in Betrieben des Garten- und Landschaftsbaues ... mit erheblichem Waldbauanteil

Bildungseinrichtungen

  • 14979 Großbeeren
    Lehranstalt für Gartenbau u. Floristik Großbeeren e. V.
    Tel (03 37 01) 22 97 - 0
    E-Mail info@lagf.de
    Internet www.lagf.de

Geprüfter Natur- und Landschaftspfleger

Mit der Ausweisung von großen Naturschutzgebieten in Deutschland hat sich in den letzten Jahren ein Bedarf an Personen entwickelt, die für Schutzsgebietsbetreuung, Information, Aufklärung und Besucherbildung sowie praktische Naturschutzaufgaben und Landschaftspflegearbeiten benötigt werden.

Aufgaben

  • Erkennung und Erfassung von schützenswerten Landschaftsteilen, Lebensräumen und Lebensgemeinschaften

  • Information und Beratung über Naturschutz und Landschaftspflege

  • Planung und Durchführung von Maßnahmen der Besucherbetreuung

  • Durchführung von Maßnahmen zur Pflege sowie zur Entwicklung und Sicherung von Landschaften unter besonderer Berücksichtigung naturverträglicher Verfahren

Zulassungsvoraussetzungen

  • eine mit Erfolg abgeschlossene Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Grünen Berufe wie z.B. Landschaftsgärtner oder Wasserbauer

  • eine mindestens dreijährige Berufspraxis in einem der genannten Berufe.

Bildungseinrichtungen

  • 59505 Bad Sassendorf
    Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
    Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse
    Ortsteil Ostinghausen
    Ansprechpartner: Bernhard Halbuer
    Telefon: 0251-2376-306
    Mail: bernhard.halbuer@lwk.nrw.de
    Internet: www.landwirtschaftskammer.de
  • 24220 Flintbek
    Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein
    Hamburger Chaussee 25
    Telefon: 04347 704-780
    Fax: 04347 704-790
    Mail: info@bnur.landsh.de
    Internet: www.lksh.de

Fachagrarwirt Golfplatzpfleger/Greenkeeper

Mit steigender Zahl der Golfplätze wächst auch der Bedarf an qualifiziertem Pflegepersonal. Golfplatzpfleger oder Greenkeeper sind die Spezialisten für eine fachgerechte Entwicklung, Pflege und Unterhaltung der Golfplätze. Sie sind in der Lage, funktionsfähige, intensiv genutzte Sportflächen und großräumige weitgehende naturbelassene Zonen innerhalb eines Golfplatzes in Einklang zu bringen.

Aufgaben

  • Verantwortliche Organisation und praktische Ausführung von vegetationsbezogener Pflege und Entwicklung einer Golfanlage unter Berücksichtigung der Belange von Umwelt und Golfsport

  • Einsatz und Wartung von speziellen Maschinen und Geräten, zum Beispiel für Bodenpflege, Düngung und Pflanzenschutz, sowie von unterschiedlichen Mähgeräten

  • Planung und Einsatz von Personal und anderen Führungs- und Koordinationsaufgaben (Platzmanagement)

Zulassungsvoraussetzungen

  • eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung z.B. als Landschaftsgärtner

  • eine mindestens dreijährige Berufspraxis, einschließlich einer Tätigkeit in der Golfplatzpflege für gewisse Spielzeiten auf einem Golfplatz

  • schon im Vorfeld Besuch entsprechender Fortbildungslehrgänge

Bildungeinrichtungen


Geprüfter Headgreenkeeper

Er stellt die Führungskraft im Pflegebetrieb dar und arbeitet mit dem Vorstand und/oder Management zusammen. Er ist verantwortlich für Teamwork, Motivation und Konfliktbewältigung, die verantwortliche Führung von Mitarbeitern und beherrscht die wichtigsten Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts.

Aufgaben

Der Head-Greenkeeper ist der Bereichsleiter des wichtigsten Teils einer Golfanlage und repräsentiert den Golfplatz nach außen. Er setzt Managementmethoden mit seinem fundierten Fachwissen und entsprechender Mitarbeiterführung um. Wichtig ist neben fundierter Fachkenntnis die Fähigkeit zur Präsentation und Argumentation mit dem Ziel einer engen Zusammenarbeit mit Clubvorstand und Management und der Darstellung in der Öffentlichkeit.
Auf der betrieblichen Seite ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Clubvorstand und dem Gesamtmanagement der Golfanlage erforderlich.

Zulassungsvoraussetzungen

  • bestandene Prüfung zum Fachagrarwirt Golfplatzpflege

  • mindestens 3 weitere Jahre Praxis in einem Golfbetrieb

Bildungseinrichtungen

Fachagrarwirt Sportstätten/Freianlagen

Der Fachagrarwirt Sportstätten-Freianlagen arbeitet ähnlich wie ein Greenkeeper für den Golfsport. Sein Einsatzgebiet sind Fußballstadien, kommunale Spielflächen und Sportanlagen

Aufgaben

Auf dem Stundenplan stehen Themen wie Botanik, Bodenkunde, Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Bau und Pflege von Sportplätzen sowie der umfangreiche Maschinenpark, der heute auf Profi-Sportplätzen eingesetzt wird. Der richtige Umgang mit Tennenplätzen, Kunststoffrasen und Kunststoffbelägen gehörte ebenso zum Lehrgangsprogramm wie auch die betriebswirtschaftlichen Grundlagen zur Kostenrechnung.
Die professionelle Rasenpflege hat in Profistadien wie auch auf kommunalen Anlagen eine wichtige Bedeutung für einen funktionsgerechten Spiel- und Trainingsbetrieb und damit nicht zuletzt eine enorme wirtschaftliche Bedeutung.

Zulassungsvoraussetzungen

  • eine abgeschlossene Ausbildung als Landwirt, Gärtner, Forstwirt oder Fachkraft Agrarservice

  • danach mindestens eine 3-jährige Berufspraxis in einem der genannten Berufe oder in der Sportstättenpflege

  • Abweichend kann zugelassen werden, wer durch mehrjährige Tätigkeit in der Sportstättenpflege nachweisen kann, dass die entsprechenden Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten vorliegen.

    Mit erfolgreichem Abschluss von drei Basiskursen erlangt man den Titel des "Qualifizierten Platzwarts für Freisportanlagen“. Damit erhält man eine gute Grundlage für die Teilnahme an den Profilehrgängen. (Die berufliche Fortbildungsmaßnahme zum Fachagrarwirt besteht aus drei Kursblöcken [A, B, C] zu je drei Wochen.)


Bildungseinrichtungen

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