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Silbermedaille für NRW

2. Platz beim Landschaftsgärtner-Cup 2019 in Heilbronn

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Unsere Vize-Meister auf ihrem Bauwerk: Till Wirtz und Franziska Wagner.

Es war spannend bis zum Schluss: Beim Bundesentscheid der Landschaftsgärtner auf der Bundesgartenschau in Heilbronn kämpften am 20. und 21. September elf Zweierteams um den Titel „Deutscher Meister“. Bei traumhaftem Wetter zeigten die Auszubildenden den zahlreichen Besuchern und Pressevertretern zwei Wettbewerbstage lang die enorme Bandbreite und das Können der gefragten Nachwuchs-Experten des Garten- und Landschaftsbaus. Am Samstagabend stand schließlich fest: NRW ist Vize-Meister! Einzig dem Team aus Baden-Württemberg mussten sie sich geschlagen geben. Platz 3 belegte die Mannschaft aus Niedersachsen-Bremen.

Nachdem sie im Mai beim Landesentscheid im Dortmunder Westfalenpark den ersten Platz belegt hatten, durfte das Team um Till Wirtz von der Natur-Breitegger GmbH aus Kall und Franziska Wagner von Georg Oberdörfer Garten- und Landschaftsbau aus Neunkirchen-Seelscheid zum Bundesentscheid fahren, der jährlich ausgetragen wird. In diesem Jahr fand er auf der Bundesgartenschau in Heilbronn statt.

Als Team „über sich hinausgewachsen“

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v.l.: ÜA-Ausbilder Christian Utendrup, Jury-Mitglied Frank Linneweber, Franziska Wagner, VGL NRW-Referentin Jutta Lindner-Roth, Till Wirtz, Karsten Linneweber.

Die beiden inzwischen frisch gebackenen Landschaftsgärtner freuen sich über den zweiten Platz, der zudem mit einem Preisgeld in Höhe von 400 Euro prämiert wird, und können zurecht stolz auf ihre herausragende Leistung in diesem Wettbewerb sein. Auch von ihren Betrieben kommen lobende Worte: „Danke Franziska! Wie schon der Sieg im Landeswettbewerb hat mich dieser zweite Platz unglaublich stolz gemacht. Ich kann mich glücklich schätzen, eine so hoch motivierte Mitarbeitern in meinem Team zu haben. Von ihrer Leistung profitiert das gesamte Team und zeigt, mit welcher fachlichen Güte wir arbeiten“, so Inhaber Georg Oberdörfer. „Gerade durch die Herausforderungen im Alltag konnte sie sich auf den Bundeswettbewerb einstellen und mit ihrer fachlichen Kompetenz eine großartige Leistung zeigen. Wir waren alle überwältigt und haben mit unserer Franziska mitgefiebert. Sie und ihr Partner habe das, was sie im Landeswettbewerb gezeigt hatten, noch weiter ausgebaut und sind über sich hinausgewachsen.“ 

Mit Leidenschaft und Ehrgeiz zum Erfolg

Auch Geschäftsführer Mike Breitegger ist begeistert von dem Ergebnis seines ehemaligen Auszubildenden: „Es ist etwas Besonderes für uns, einen so engagierten jungen Mann wie Till während seiner Ausbildung begleitet zu haben. Wir sind sehr stolz darauf, als Ausbildungsbetrieb den Grundstein seines Berufslebens gelegt zu haben. Tills Leidenschaft, die er für seinen Beruf aufbringt und den damit verbundenen Ehrgeiz schätzen wir sehr. Umso mehr freut es uns, dass er durch seine Fähigkeiten und sein Talent mit dem tollen Ergebnis beim diesjährigen Landschaftsgärtner-Cup sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene belohnt wurde. Wir freuen uns wahnsinnig mit Till und seiner Familie über jeden der zahlreichen Glückwünsche und die positiven Reaktionen, die aufgrund seiner herausragenden Leistungen eingegangen sind.“

Azubis bauten „landschaftsgärtnerisches Gesamtwerk“

In insgesamt 15 Stunden Wettbewerbszeit, verteilt auf zwei Tage, war von allen Teams ein 3,80 x 3,80 Meter großer Garten nach vorgegebenem Plan mit exakten Maßen sowie der entsprechenden Fachlichkeit zu bauen. Der Schwierigkeitsgrad wurde hierbei dadurch erhöht, dass die Teams den Plan erst am Wettbewerbstag erstmalig einsehen konnten. Die auszuführende Gestaltung entsprach in jeglicher Hinsicht einem landschaftsgärtnerischen Gesamtwerk. Neben einer Natursteinmauer, die einen abgesenkten runden Sitzplatz gliederte, waren ein Holzsteg zu bauen sowie eine anspruchsvolle Pflasterfläche zu erstellen. Sträucher und blühende Stauden galt es nach passenden Lebensgemeinschaften zu pflanzen. Die sachkundige und faire Bewertung der einzelnen Gärten übernahm eine 11-köpfige Fachjury.