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Landschaftsgärtner in NRW

Landschaftsgärtner in NRW

Für ein grünes, lebenswertes Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen lebt durch seine Gärten und grünen Außenanlagen. Die Landschaftsgärtner aus NRW tragen jeden Tag dazu bei, Nordrhein-Westfalen grüner und lebenswerter zu machen. Sie sind die Experten für Garten & Landschaft und planen, gestalten und pflegen privates Grün, öffentliche sowie gewerbliche Außenanlagen.

Branchendaten NRW

Der Garten- und Landschaftsbau in NRW generiert im Jahr rund 1,6 Mrd. Euro Umsatz. Davon erwirtschaften die über 1.000 Mitgliedsbetriebe des VGL NRW ca. 65 % des Marktvolumens. Hinsichtlich der Auftraggeberstruktur werden rund 56 % des Branchenumsatzes durch Privatkunden, 26 % durch gewerbliche und Kunden der Wohnungswirtschaft sowie 19 % durch öffentliche Kunden erzielt.

Forderungen des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e. V.

Haushaltsposition: Die Grüne Stadt

Die Grüne Stadt benötigt eine eigenständige Haushaltsposition im Städtebauetat. Vielfach werden Grünmaßnahmen im Bereich des Städtebaus lediglich in verschiedenen städtebaulichen Etats aufgenommen. Daraus ergibt sich die Problematik, dass eine explizite Verpflichtung derjenigen fehlt, die die Fördermittel in Anspruch nehmen um diese dann auch konsequent und sinnstiftend für die Grüngestaltung in den Städten auszugeben.

Die Landschaftsgärtner mahnen an, dass Ausgaben für die Gestaltung und Pflege von Grünanlagen verstärkt im Städtebauetat des Landes Nordrhein-Westfalen berücksichtigt werden müssen. Aus diesem Grund wird ein eigener Etat zum Wohle der Grünen Stadt gefordert sowie die Verpflichtung, dass bei entsprechenden Fördermaßnahmen mindestens 15% der Fördersumme im Bereich des Städtebaus für Grünprojekte aufgewendet werden. Denn Grün und die damit einhergehende positive Wirkung auf Menschen, Umwelt und Klima verdienen auch eine finanzielle Berücksichtigung.

1000 Grüne Dächer für NRW

Das Thema der Dachbegrünung ist in den letzten Jahrzehnten wiederholt in NRW diskutiert worden. In der Vergangenheit gab es Förderungen für Dachbegrünungsmaßnahmen in Nordrhein-Westfalen, die jedoch ausgelaufen sind. Diese Förderungen führten zu einer wachsenden Anzahl von Dachbegrünungen.

Die Landschaftsgärtner in Nordrhein-Westfalen erheben den Anspruch, dass Maßnahmen der Dachbegrünung erneut gefördert werden müssen, da diese einen wesentlichen Beitrag zur Stadt- und Quartiersentwicklung leisten. Neben der Schaffung und Steigerung von stadtökologischen Qualitäten lassen sich die Vorteile von Dachbegrünungen auch mit ökonomischen Auswirkungen, wie zum Beispiel der Reduzierung von gebührenrelevantem Regenwasser oder Gebäudeklimatisierung hervorheben.

Darüber hinaus fungieren Dachbegrünungen als eine Art Zwischenspeicher. So sind diese in der Lage bei sich häufenden extremen Regenereignissen das Wasser gleichmäßig in die Kanalisation einzuleiten mit der positiven Folge, dass das Abwassersystem nachhaltig entlastet wird. Zudem binden begrünte Dächer in hohem Maße Feinstaubpartikel. In Kombination mit ihrer Eigenschaft der Verdunstungskühlung wird so das Stadtklima positiv beeinflusst.

Verankerung von Schulgärten im Lehrplan

In den neuen Bundesländern ist das Lernen und Arbeiten in Schulgärten ein fester Bestandteil des Lehrplans. Studien belegen, dass Kinder und Jugendliche immer stärker die natürliche Beziehung zu biologischen Vorgängen in der Natur verlieren. Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, ist es zwingend notwendig eine Verankerung von Schulgärten im Lehrplan in Nordrhein-Westfalen einzufordern. Jede Schule sollte über einen Schulgarten verfügen mit der Verpflichtung, dass mindestens in zwei aufeinander folgenden Jahren dieser Garten von den Klassen als Lernraum genutzt werden kann. Schließlich müssen die Schüler die Vegetation auch über einen gewissen Zeitraum erleben und beobachten können.

Wenn die nächste Generation sich zukünftig intensiv mit den Fragen des Natur- und des Klimaschutzes als auch des verantwortungsvollen Umgangs mit unseren Ressourcen auseinandersetzten soll, dann ist das Verständnis natürlicher Vorgänge von unabdingbarer Bedeutung. Dieses Verständnis kann unmittelbar durch die Anlage von Pflanzen und die Pflege eines Schulgartens erlebt und erlernt werden. Darüber hinaus findet die Beschäftigung mit natürlichen botanischen Vorgängen aus Sicht der Landschaftsgärtner ihre Wertigkeit in einer Freizeitgestaltung, welche sich nicht nur im Bereich von Computerspielen und dem TV Programm bewegt.

Fortführung von Landesgartenschauen

Landesgartenschauen haben sich in Nordrhein-Westfalen als Instrument der Stadtentwicklung etabliert. Sie bilden im Rahmen des Städtebaus ein Fenster in die Zukunft und haben positive Auswirkungen für die Stadtentwicklung einer ganzen Region. Es ist umso erfreulicher, dass das Land Nordrhein-Westfalen die Fortführung der Landesgartenschauen für die Jahre 2020 und 2023 einstimmig beschlossen hat und diese in der Folge auch ausschreiben wird.

Die Landschaftsgärtner mahnen dennoch an: Die Landesgartenschauen benötigen auch weiterhin die massive Unterstützung aller im Land tätigen politischen Parteien, da sie ein hervorragendes Instrument zur Sicherung natürlicher Ressourcen, zur Verbesserung von naturräumlichen Gegebenheiten in unseren Städten und zum Klima- und Umweltschutz beitragen. Außerdem steigern sie die Attraktivität von Städten in hohem Maße.

Die Landschaftsgärtner aus NRW stellen sich vor

Landschaftsgärtner-Cup NRW - Der Berufswettbewerb der Landschaftsgärtner:

Kleine Landschaftsgärtner in Aktion - Grünes Engagement für Schulen und Kindergärten

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