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Vertrauliche Konfliktklärung durch Mediation

Sicherung des Ausbildungsverhältnisses und Verringerung der Abbrecherquote

Mediation wurde klassisch zur Konfliktbewältigung zwischen zwei oder mehreren Konfliktbeteiligten entwickelt. in der beruflichen Ausbildung kann es zu Konfliktsituationen zwischen dem Ausbilder und dem Auszubildenden kommen. Durch die Implementierung der Mediation als einen Baustein zur Konfliktklärung und damit zur Senkung der Abbrecherquote in der Ausbildungszeit lassen sich von Beginn an Unstimmigkeiten professionell aufarbeiten und bewältigen.

Gründe für Ausbildungsabbrüche

70 % der Auszubildenden nannten betriebliche Gründe. Hier dominierten Konflikte mit Ausbilder/innen oder Betriebsinhaber/innen. Diese zeigten sich insbesondere in Betrieben mit bis zu neun Mitarbeitern.
Für 43 % lag der Grund in einer schlechten Vermittlung von Ausbildungsinhalten.
46 % gaben persönliche Gründe (Gesundheit, familiäre Veränderungen) an, die sie zum Ausstieg aus der Ausbildung bewogen hatten.

Bei einer Befragung der Ausbilder zu den Gründen einer vorzeitigen Vertragslösung sind die fehlende Bereitschaft zum Lernen zum Beispiel der botanischen Namen, mangelhafte Berichtsheftführung sowie Unzuverlässigkeit und fehlende Teamfähigkeit nur einige Aspekte.

Die Lösung

Das Ziel des VGL NRW ist es, die Abbrecherquote in der Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau langfristig und nachhaltig zu senken, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Aufgrund des demografischen Wandels werden in Zukunft weniger Schüler/innen eine Ausbildung beginnen. Es stehen dem Markt damit weniger Fachkräfte zur Verfügung. Diese Fachkräfte werden dem Garten- und Landschaftsbau zukünftig fehlen. Daher ist es dem VGL NRW von besonders großer Bedeutung die Abbrecherquote zu reduzieren.

Der VGL NRW bietet seinen Ausbildungsbetrieben folgende kostenlose Leistungen:

  • Zertifizierter Wirtschaftsmediator nach FOM
  • Durchführung der vertraulichen Konfliktklärung
  • Neutraler Seminarraum, wenn im Betrieb nicht vorhanden
  • Telefonische Vorgespräche mit allen Beteiligten
  • Verfassen einer schriftlichen Abschlussvereinbarung
  • Telefonisches Folgegespräch im Nachgang