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Sehen, fühlen, riechen –

T.A.G.-Tagung beim Balster Einheitserdewerk macht Boden erlebbar

Sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung: Die Organisatoren und Referenten der diesjährigen T.A.G.-Tagung.


Rund 130 Teilnehmende besuchten am Mittwoch, 25. September, das Betriebsgelände der Balster Einheitserdewerk GmbH in Fröndenberg, um an der T.A.G.-Tagung – Top Ausbildung Gartenbau – der grünen Branche teilzunehmen. Zur Veranstaltung geladen hatten die Träger der Ausbildungsinitiative: Der Landesverband Gartenbau NRW, der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e. V. (VGL NRW), die Landwirtschaftskammer NRW sowie der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer e.V. Das Familienunternehmen Balster, Produzent von Kultursubstraten für den Erwerbsgartenbau und Blumenerden für den Fachhandel, hatte seine Tore für die gärtnerischen Auszubildenden und Ausbildenden geöffnet und gab Einblicke in seine Betriebsabläufe. Auf dem Programm standen neben der Besichtigung des Firmengeländes ein Fachvortrag sowie ein Workshop-Parcours.

Theorie und Praxis rund um den Boden

Inhaber Christian Balster führte die Teilnehmenden über seinen Betriebshof.

Nach der Begrüßung durch den Gastgeber Christian Balster sowie durch VGL NRW-Referentin Jutta Lindner-Roth startete die Tagung für die Teilnehmenden mit theoretischem Input: Wie man Boden beschreibt, schützt und verwertet, erklärte VGL NRW-Referent Karl Jänike in seinem Vortrag. Bei der Betriebsbesichtigung gaben Christian Balster sowie seine Mitarbeiter Jörg Schmellenkamp und Sven Brammers Einblicke in die betrieblichen Abläufe sowie Informationen über die unterschiedlichen Materialien, die für die Herstellung ihrer Erde verwendet werden. Dabei konnten die Teilnehmenden in der Maschinenhalle live die maschinelle Verpackung der verkaufsfertigen Blumenerde mitverfolgen.

An den Workshop-Stationen lernten die Gärtnerinnen und Gärtner verschiedene Bodenarten kennen.

Am Nachmittag ging es dann für alle in die Praxis: An verschiedenen Workshop-Stationen konnten die Gärtnerinnen und Gärtner sich im wahrsten Sinne des Wortes „die Hände schmutzig machen“. Anhand von Fingerproben wurden die verschiedenen Bodenarten untersucht, eigene Erdmischungen konnten erstellt werden und bei der Bepflanzung von Blumentöpfen kam auch das Grün noch zum Einsatz. Außerdem lernten die Teilnehmenden verschiedene Bodenbearbeitungsgeräte kennen und konnten einen dynamischen Lastplattendruckversuch beobachten.

Prämierung der besten Berichtshefte

Auch in diesem Jahr konnten die Auszubildenden wieder ihre Berichtshefte zur Tagung mitbringen, um an der Auszeichnung des besten Heftes teilzunehmen. Aus insgesamt 31 Einreichungen ermittelten Daniela Peters von der Landwirtschaftskammer NRW und Anke Knaup vom Landesverband Gartenbau NRW die drei Besten: So erzielte Celine Thümler von der Baumschule Ley in Meckenheim den ersten Platz, Kim Schafran von der Gärtnerei Höpken in Burscheid sicherte sich Platz 2 und Ahmed Ahmedov von der Firma Banzhaf Gartenbau in Essen belegte den 3. Platz.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es von Gartenbau NRW-Referent Lutz Fischer sowie vom Gastgeber selbst noch dankende Worte an die Teilnehmenden. „Es ist schön zu sehen, dass so viele von Ihnen heute hierher gefunden haben. Ich habe mich sehr über Ihr großes Interesse an dem Handwerk gefreut, das meine Firma bereits in dritter Generation mit Leidenschaft ausübt“, so Christian Balster. 

Die drei Auszubildenden mit den besten Berichtsheften wurden auf der T.A.G.-Tagung prämiert. V. l.: Kim Schafran von der Gärtnerei Höpken in Burscheid, Celine Thümler von der Baumschule Ley in Meckenheim, Ahmed Ahmedov von der Firma Banzhaf Gartenbau in Essen.

Über die Ausbildungsinitiative Top Ausbildung Gartenbau:
Die Ausbildungsinitiative wird seit 2006, Ausbildungsbetrieben in NRW angeboten. Andere Gartenbau Landesverbände bieten dieses Angebot ebenfalls ihren Ausbildungsbetrieben an.
Grundlage der Initiative ist die Verwendung eines speziellen Kriterienkataloges, der Standards in der Ausbildung vorgibt. Zusatzmodule können den Auszubildenden ebenfalls angeboten werden. Ziel ist es, der Ausbildung im Betrieb einen höheren Stellenwert zu geben und dies für alle Beteiligten bewusst zu machen. Mit dem Einsatz des Logos können sich teilnehmende Betriebe hervorheben und sich in der eigenen Nachwuchswerbung als besonderer Ausbildungsbetrieb hervorheben.
Weitere Informationen erhalten sie unter: www.top-ausbildung-gartenbau.de oder www.tag-gartenbau.de.

Bildergalerie T.A.G-Tagung am 25. September 2019