Branche, Politik und Arbeitsmarktakteure setzen in Oberhausen gemeinsam ein starkes Signal für mehr berufliche Chancen und die Fachkräftesicherung im Garten- und Landschaftsbau
Oberhausen, 13. Oktober 2026. Wie können Menschen ohne klassischen Berufsabschluss neue berufliche Perspektiven erhalten und zugleich dringend benötigte Fachkräfte für den Garten- und Landschaftsbau gewonnen werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung zur neuen Teilqualifizierung (TQ) im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau am 12. Oktober in Oberhausen.
Vertreterinnen und Vertreter aus Berufsstand, Politik, Arbeitsverwaltung, Bildung und weiteren Institutionen kamen in der Geschäftsstelle des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen e. V. (VGL NRW) zusammen. Das Programm führte von der berufsständischen und arbeitsmarktpolitischen Einordnung über die Entwicklung des Qualifizierungsmodells bis hin zu dessen konkreter Umsetzung.
Nach der Begrüßung durch Josef Mennigmann, Präsident des VGL NRW, setzte Matthias Heidmeier, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, einen arbeitsmarkt- und gesellschaftspolitischen Impuls.
Anschließend erläuterte Matthias Lösch, Vizepräsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) für das Ressort Berufsbildung und Vorsitzender des BGL-Ausschusses Berufsbildung, die fachliche Entstehung und Einordnung der Teilqualifizierung.
Leif Harzer, Mitglied des Präsidiums des VGL NRW und Vorsitzender des Bildungsausschusses NRW, stellte daraufhin das konkrete Teilqualifizierungsmodell mit seinen sechs Modulen vor.
Den organisatorischen Abschluss bildete Andreas Weber, Geschäftsführer der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) GmbH, der über das Anmeldeverfahren und die praktische Umsetzung informierte.